Stuttgart, 21.11.2008 - Mit Schreiben von 31.10.2008 wurden die Gesellschafter der KS Index Immofonds GdbR erneut von der Geschäftsführung angeschrieben. In dem Schreiben wurde Bezug genommen auf das letzte Rundschreiben vom 15.08.2008 und das Ergebnis der Umfrage mitgeteilt. Im letzten Satz erfahren die Gesellschafter noch nebenbei, dass angeblich aus „Kostenersparnisgründen“ die Abwicklung und Verwaltung nach Ermatingen/Schweiz verlegt wurde.
Viele Anleger, die sich als atypisch stille Gesellschafter beteiligt haben, befürchten nun, dass die Versprechen, die ihnen vor etwa zehn Jahren gemacht wurden, zerplatzen und nicht mehr viel übrig bleiben wird von dem bereits eingezahlten Geld. Zuletzt haben sich zahlreiche verunsicherte Gesellschafter der „KS Index Immofonds“ an den Verein Anleger-helfen-Anlegern e.V. gewandt, da sie sich von der Gesellschaft hingehalten fühlen und fürchten, dass von dem Geld, das sie als Einlage über viele Jahre an die Gesellschaft einbezahlt haben, nicht mehr viel übrig sein wird. Dies wäre für viele Anleger ein finanzielles Fiasko.
Bereits in ihrer Ausgabe vom 05.05.1995 hat die Fachzeitschrift kapital-markt intern über die KS Index Immofonds GdbR wie folgt geurteilt: „Da die Prospektierung absolut dilettantisch ist, formelle Kriterien nicht erfüllt werden und der Informationsgehalt Richtung Null tendiert, gehen wir davon aus, dass dieses Immobilienangebot auf jeden Fall haftungsrechtliche Probleme verursachen kann“.
Den Vertrauensanwälten des Vereins Anleger-helfen-Anlegern e.V. ist es bereits in mehreren Fällen gelungen, erfolgreich gegen die damaligen Berater wegen Schadensersatz vorzugehen.
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