Razzia in Sachen Life Trust bei BAC - Verdacht auf Untreue und Kapitalanlagebetrug

 

Am 21.09.2011 hat die Staatsanwaltschaft Berlin Büros und Privatwohnungen der BAC sowie der Herren Beiten, Weil und Przybyl durchsucht. Es besteht der Verdacht auf Untreue und Kapitalanlagebetrug. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dann dürften die nächste Zeit für die oben genannten Herren ungemütlich werden.

 

Den Verantwortlichen wird vorgeworfen, Versicherungspolicen über (eigene) Zwischengesellschaften von einem Fonds in den anderen verkauft zu haben. Eine Police, so berichtet das Online Portal fondstelegramm, soll durch vier verschiedene Life Trust Fonds „gereicht“ worden sein, bis sie schließlich in den LTAP eingebracht wurde. Damit wären die Behauptungen der BAC in verschiedenen Veröffentlichungen, dass Policen erfolgreich an externe Investoren verkauft werden konnten, so nicht richtig.  

 

Anleger die sich weiter informieren möchten, können sich mit dem folgenden Kontaktformular unverbindlich an den Verein Anleger-helfen-Anlegern e.V. wenden. Informationen schaden schließlich nur demjenigen, der sich nicht hat.

 

Life Trust Fonds vor dem Aus?

Info-/Gesellschafterversammlung am 19.01.2011 in Berlin

Turbulent dürfte noch eine höfliche Umschreibung der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der Life Trust Fonds am 19.01.2011 in Berlin sein. Hintergrund für die sehr emotional und heftig geführte Gesellschafterversammlung ist das drohende Aus zahlreicher Life Trust Fonds. Das Management der Fonds hat sich dabei – wie zahlreiche Anleger monierten – nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

 

Die Life Trust Fonds, die in amerikanische Lebensversicherungen investieren, wurden als ein „todsicheres“ Geschäft empfohlen, so ein empörter Anleger auf der Versammlung. Jetzt steht zu befürchten, dass das Investment mit einem Totalverlust endet.

 

Die Vertrauensanwälte des Vereins, die die Versammlung für mehrere Anleger besucht haben, sehen für Anlegern, die nicht über die mit einer solchen Anlage verbundenen Risiken aufgeklärt wurden, gute Chancen, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

 

Außerdem wird von den Vertrauensanwälten geprüft, inwieweit die Initiatorin in die Haftung genommen werden kann und für Anleger eine Sammelklage in Betracht kommt.  

 

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Schließlich schaden Informationen nur demjenigen, der Sie nicht hat!